Die Wassersuche ist eine der schwierigsten und aufwendigsten Sparten der Rettungshundearbeit.
Sie besteht aus in zwei Bereichen:
- der Wasserrettung (in der Rettungshunde Menschen aus dem Wasser retten)
und
- der eigentlichen Wassersuche (bei der Rettungshunde nach menschlicher Witterung von einem Boot aus suchen).
Unsere Rettungshundestaffel widmet sich neben der Flächen- und der Trümmersuche auch der Suche nach menschlichen
Gerüchen vom Boot aus.
Da für die Wassersuche eine spezielle Ausbildung notwendig ist, werden hierfür in erster Linie bereits in Fläche
und/oder Trümmern ausgebildete Rettungshunde eingesetzt.
Nur sie sind in der Lage vom Boot oder auch von Land aus das Geruchsbild eines Ertrunkenen zu orten und dieses anzuzeigen.
Zur Ausbildung eines Wassersuchhundes gehören:
* Gewöhnung an das Motorboot
* Einschränkung des Lauftriebes bei der Suche
* Ruhige, konzentrierte Nasenarbeit mit großer Ablenkung
* Konditionierung auf das Geruchsbild eines Ertrunkenen
Auch wenn bei Wasser-Einsätzen eine Lebendrettung meist nahezu auszuschließen ist, sind die Suchhunde für die Taucher
oftmals eine große Hilfe, da das Suchgebiet mit ihrer Hilfe eindeutig eingeschränkt werden kann.
Die Taucher müssen einen Ertrunkenen auf Grund der Dunkelheit am Grund des Gewässers oftmals rein durch Tasten suchen.
Zudem ist die Bestimmung des letzten Aufenthaltsort des Vermissten oft sehr schwierig, da sich die Zeugenaussagen
als ungenau erweisen.
Im Training werden vor allem mit Leichengeruch präparierte Textilien als "Opfer" eingesetzt,
um die Anzeige von Rettungstauchern als Opfer zu vermeiden.