Hier ein kurzer Überblick über das Wochenende: Die Teilnehmer Hundeführer Stefan Tyroller mit Paula und Truppmann Norbert Dübel, Hundeführerin Tanja Kappenberg mit Leni und Truppmann Hans Lex, sowie Walter Riedle als Logistik-Fachmann   und Christina Lex als Bewerter, sind am Freitag um 13.30 Uhr Richtung Wiesbaden aufgebrochen. Nach mehreren Stunden im Stau und der doch recht langen Anreise kamen wir gegen 22.30 Uhr im Fort Biehler -Mainz Kastell an. Innerhalb einer Stunde stand das komplette Basislager und nach einer kurzen Einweisung lagen wir endlich auf unseren Feldbetten. Um 6.30 Uhr am Samstag begann mit einer Richterbesprechung die Prüfung. Ab 7.00 Uhr starteten die Teilnehmer - insgesamt 5 Gruppen mit gesamt 15 Hunden. Die Feuerwehr Paris mit 2 Gruppen, Feuerwehr Iserlohn, Feuerwehr Wiesbaden und Feuerwehr Aschheim mit je einer Gruppe. Unsere Gruppe startete ab 13.30 Uhr zu den Rotationssuchen - eine schwere Aufgabe bei hochsommerlichen Temperaturen und schweren 3 Prüfungsarealen, die Hundeführer sowie Hunde forderten. Anschließend ging es zur Abseilübung mit der DLK, den Fachthemen 1-Hilfe Mensch und 1-Hilfe Hund und Einsatztaktik. Um 18.30 Uhr waren dann 3 Suchen und die Fachthemen erledigt. Eine erste kurze Erholung für die Hunde und Einsatzkräfte. Um 23.15 Uhr dann Einsatzbefehl zum Abrücken in die Nachtsuchen mit einem vorgeschalteten 10-Km-Leistungsmarsch. Nach Abschluss des Marsches und der beiden Suchen kamen wir um 5.30 Uhr wieder im Basislager an... ... alle hundemüde...   Für die Richter ging es um 6.30 Uhr gleich weiter mit dem Einrichten der Schadensplätze. Ab 7.00 Uhr starteten wieder die abschließenden 2 Suchaufgaben. Unsere Aschheimer Teams hatten wieder das Pech, genau zur Mittagshitze die Einsatzaufgaben bewältigen zu müssen. Um 14.00 Uhr waren alle Suchaufgaben für alle Teilnehmer abgeschlossen - es ging an den Abbau der Basislager. Resultatsverkündung war dann schließlich um 15 Uhr.   Stefan Tyroller mit Paula stellte sich erfolgreich der Wiederholungsprüfung und ist somit das erste deutsche Feuerwehr-Team, das diese schwere Prüfung gewohnt souverän 2 mal hintereinander bestanden hat. Herzlichen Glückwunsch! Beide sind nun für weitere 36 Monate überprüft und einsatzfähig.   Tanja Kappenberg mit Leni hat eine tolle Leistung abgeliefert. Leider scheiterte Leni an der letzten großen Suchaufgabe (2 nicht gefundene Personen von insgesamt 14 Vermissten) nach mehr als 36 Stunden im Einsatztest. Leni und eine weitere Hündin waren mit 2 und 4 Jahren die jüngsten Hunde - beide Hunde scheiterten aufgrund ihrer Unerfahrenheit und den großen sommerlichen Temperaturen bzw. den knallharten Zeitvorgaben, welche die Suchen sehr erschwerten. Trotzdem könnt ihr stolz auf die gezeigte Leistung sein - es erfordert schon großen Mut, sich solch einer schweren Prüfung überhaupt zu stellen. Die gewonnenen Erkenntnisse bereichern sicher die Trümmerarbeit und Ausbildung und helfen, mit mehr Erfahrung an neue Prüfungen heranzugehen.   Ein großer Dank gilt allen Mitreisenden - unseren beiden Truppmännern Hans Lex und Norbert Dübel, welche die Teams bei den Suchaufgaben unterstützten, Walter Riedle - unserem "Küchenchef" für die tolle Verpflegung - an Hans Cronacher für die tolle Vorbereitung und Zusammenstellung der gesamten Logistik und an unsere Kommandantschaft Helmut Meier und Gerhard Widhopf, die die RHS immer unterstützen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Christina Lex Vom 30. September 2011 bis 02. Oktober 2011 fand der 4. Einsatztest RH 3 Trümmer der deutschen und europäischen Feuerwehren statt. Ausrichter war in diesem Jahr die Feuerwehr Wiesbaden. 15 Rettungshundeteams waren eine organisatorische Herausforderung für den Veranstalter. Für die Feuerwehr Wiesbaden bedeutete es: - 105 Suchaufgaben mit insgesamt 168 verschütteten Personen unter Trümmer, - 15 Leistungsmärsche von 10 km Länge und - 15 Abseilübungen in 10 Meter Höhe mit Hund und Hundeführer an der Drehleiter - 45 Sonderaufgaben innerhalb von 36 Stunden vorzubereiten und durchzuführen. Weitere Berichte in der